Mitmachen ist so einfach!
Leider gibt es immer noch Hundebesitzende, die den Hundekot ihres Vierbeiners nicht aufnehmen und ordnungsgemäß entsorgen. Nicht selten werden gefüllte Beutel irgendwo abgelegt oder mit viel Schwung in die Natur geworfen. Dort hängen sie dann wenig dekorativ in Bäumen und Büschen, finden sich in Grünbereichen oder auf fremden Grundstücken.
Dabei ist die Lage nach dem Bußgeldkatalog klar: Es kostet, wenn die Hinterlassenschaften der Vierbeiner von Frauchen oder Herrchen nicht aufgehoben und ordnungsgemäß entsorgt werden. Außerdem ist es schlichtweg eklig, in einen Haufen zu treten oder den Kotbeutel im Garten liegen zu haben. Auch für die Mitarbeitenden in der Grünpflege ist die „Begegnung“ mit Hundekot, mit oder ohne Beutel, beim Arbeiten widerlich.
Die Unart, gefüllte Hundekotbeutel unsachgemäß zu entsorgen, nimmt zu. Auch wenn sich Hundekotbeutel an prägnanten Stellen sammeln, ist das keine „gute Absicht“ derer, die sie dort ablegen. Vielmehr ist die Erwartungshaltung, dass andere den Hundekot meines Hundes schon wegräumen, schlichtweg falsch und sogar unverschämt. Insgesamt trifft das Verhalten, Müll – und der Hundekot gehört dazu – unsachgemäß zu entsorgen alle Menschen in Rodgau.
Durch die illegale Müllentsorgung entstehen Kosten, die von der Allgemeinheit getragen werden müssen. Dabei könnten sie leicht vermieden werden, denn das Angebot in Rodgau, Müll korrekt zu entsorgen, ist umfassend. Da gibt es natürlich die Rest- und Biomüllabfuhr, die Sperrmüllabfuhr vor der Haustür, Altpapier- und Gelbe Tonnen, die Kompostierungsanlage und zusätzliche haushaltsnahe Abholung von Gartenabfällen über das Jahr verteilt, Glasbehälter, Altkleidercontainer, Schadstoffmobil, den Wertstoffhof und rund 640 im gesamten Stadtgebiet vorhandene Mülleimer – inclusive der Hundekotstationen, die Beutel und Entsorgung bieten.
Ausreichend Angebot, das Rodgauer Stadtgebiet sauber zu halten. Jetzt heißt es nur noch: Mitmachen!